Schuldneratlas bescheinigt zunehmende Altersarmut 

Schuldneratlas bescheinigt zunehmende Altersarmut 

Wie in einem aktuellen Artikel von cash-online zu lesen, sind immer mehr Senioren von der Altersarmut betroffen. Der von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform veröffentlichte Schuldneratlas bescheinigt Überschuldungsprobleme insbesondere bei Senioren und weiblichen Personen, sowie in bestimmten Regionen Deutschlands. Insgesamt war 2018 ein Anstieg der Überschuldungsfälle zu beobachten – derzeit liegt die Zahl bei ca. 6,93 Millionen Privatpersonen. Davon sind 5,82 Millionen Menschen in Westdeutschland und 1,11 Millionen in Ostdeutschland betroffen. Die Zahl der Überschuldungen stieg somit zum fünften Mal in Folge seit 2014. Bei der sogenannten Überschuldungsquote hat sich bei einem aktuellen Stand von 10,04 % kaum eine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr ergeben. Der Schuldneratlas stellt Schuldnerquoten dar (Personen mit Negativmerkmalen im Verhältnis zu allen Personen ab 18 Jahren) und wird jährlich von der Wirtschaftsauskunftei Creditreform ermittelt. 

Droht Niedrigzinsphase bis zum Jahr 2050? 

Droht Niedrigzinsphase bis zum Jahr 2050? 

Ein Artikel des Focus beschäftigt sich mit der aktuellen Niedrigzinsphase und den weiteren Aussichten für die Entwicklung der Zinsen. Im Artikel wird Alarm für Sparer gegeben: Aufgrund der hohen Lebenserwartung sei es möglich, dass die derzeitige Niedrigzinsphase noch viele Jahre – ggf. sogar bis 2050 – weitergeht. Dies sei das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Die EZB (Europäische Zentralbank) fährt schon seit längerer Zeit eine Niedrigzinspolitik, um die Wirtschaftstätigkeit hierzulande anzukurbeln. Nach einer Studie des IW sinken die Zinsen inflationsbereinigt bereits seit Anfang der 90er Jahre. Als wichtigster Grund hierfür wird der demografische Wandel genannt, der eine immer höhere Lebenserwartung in Deutschland mitbringt. Da immer mehr Menschen immer älter werden, sparen dies mehr als die Generationen zuvor, was wiederum die Zinsen sinken lässt. 

Niedrige Arbeitslosenquote: Welche Menschen heute noch arbeitslos sind 

Niedrige Arbeitslosenquote: Welche Menschen heute noch arbeitslos sind 

Die in der letzten Zeit veröffentlichten Arbeitslosenzahlen bescheinigen Deutschland mit einer unter die 5 % - Marke gesunkenen Arbeitslosenquote einen sehr niedrigen Wert. Viele Menschen reden bereits von einer Beschäftigungssituation nahe der Vollbeschäftigung und die Politik rühmt sich mit den Entwicklungen. Trotzdem ist der Vergleich mit anderen europäischen Ländern schwierig, weil unterschiedliche Einteilungen bestehen. Auch ein Artikel der FAZ beschäftigt sich daher mit der Frage, wer denn die Arbeitslosen von heute in Deutschland überhaupt noch sind. Derzeit sind etwa 2,2 Millionen Menschen hierzulande arbeitslos – trotz der vergleichsweise guten Wirtschaftslage und dem erhöhten Bedarf der Unternehmen nach Arbeitskräften. Was sind die Gründe dafür? 

Nach Gerichtsurteil: Änderungen beim Resturlaub 

Nach Gerichtsurteil: Änderungen beim Resturlaub 

Ein Artikel der Wirtschaftswoche beschäftigt sich mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 6.November zum Thema Resturlaub von Arbeitnehmern, worin richtungsweisende Entscheidungen mit möglicherweise nachhaltigen Folgen für einige Arbeitgeber getroffen wurden. Für den Arbeitnehmer selbst ändert sich dabei kaum etwas, denn was bisher schon als üblich galt, wird in der Hauptsache auch so bleiben. Anders jedoch auf der Seite der Arbeitgeber – so muss dieser den Arbeitnehmer ab sofort in aller Deutlichkeit auffordern, noch nicht genommenen Resturlaub zu nehmen, damit dieser verfallen kann. Für die Übertragung von Resturlaub ins Folgejahr gilt, dass es in vielen Fällen möglich ist, verbliebenen Resturlaub auf das erste Quartal des neuen Jahres zu übertragen. Dies gilt zwar als Ausnahme zur Rechtsprechung durch das Bundesurlaubsgesetz, ist aber auch heute schon in vielen Fällen gängige Praxis. Wer als Arbeitnehmer sicher sein möchte, dass sein Urlaub ins Folgejahr übertragbar ist, sollte sich vom Arbeitgeber eine schriftliche Bestätigung geben lassen. 

Splittingmodell: Welche Steuervorteile haben Ehepaare? 

Splittingmodell: Welche Steuervorteile haben Ehepaare? 

Das Handelsblatt beleuchtet in einem kürzlich erschienen Artikel die möglichen Steuervorteile für Verheiratete. Das sogenannte Splittingverfahren für Eheleute ermöglicht dabei insbesondere bei Partnern mit deutlich unterschiedlichen Einkommenshöhen, von Steuervorteilen zu profitieren. Die Berechnung für diese gemeinsam zu versteuernden Einkommen funktioniert auf folgende Weise: Das Einkommen der beiden Partner wird zuerst addiert und auf die Hälfte dieses Betrages wird der Steuersatz angewendet. Das steuerliche Ergebnis daraus wird dann verdoppelt, was die final zu entrichtende Einkommensteuer ergibt – diese Berechnung ermöglicht oft die Einsparung eines merklichen Betrages im Vergleich zu einer getrennten Steuerveranlagung. Dabei kann die gemeinsame Veranlagung für alle Paare gewählt werden, die bis zum 31.12. des betreffenden Jahres standesamtlich geheiratet haben. Tipp: Auch bei getrennt lebenden Ehepaaren gibt es die Möglichkeit einer gemeinsamen Veranlagung, sofern ein ernst gemeinter Versöhnungsversuch stattgefunden hat.