Rentenbesteuerung: Wer wann wie viel Steuern zahlen muss

Rentenbesteuerung: Wer wann wie viel Steuern zahlen muss

Ein Artikel des focus beschäftigt sich anlässlich der Rentenerhöhung zum 1.7.2018 mit der aktuellen Regelung zur Rentenbesteuerung. Diese wurde im Jahr 2005 eingeführt – seit diesem Jahr steigt der steuerpflichtige Teil der Rente für Neubezieher kontinuierlich an. Das bedeutet auch, dass die Zahl der steuerpflichtigen Rentner jedes Jahr ansteigt. Im Gegenzug werden die von Arbeitnehmern gezahlten Rentenbeiträge nach und nach von der Einkommensteuer freigestellt. Der Artikel legt auf anschauliche Weise offen, wer ab wann wie viel Steuern auf die Rente zahlen muss.

Schufa Bewertungsformel – wie kann man die Intransparenz knacken?

Schufa Bewertungsformel – wie kann man die Intransparenz knacken?

Die Schufa Holding AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist wohl eine der bekanntesten Wirtschaftsauskunfteien in Deutschland. Zu dem Wiesbadener Unternehmen gibt es viele Berührungspunkte von privaten und auch unternehmerischen Haushalten. Egal ob Mietvertrag, Bankkredit oder Mobiltelefon – die Schufa entscheidet stets mit, da sie die Kreditwürdigkeit bewertet und so den anbietenden Unternehmen eine wichtige Entscheidungsgrundlage liefert. Allerdings gibt es Kritik daran, dass die Schufa die Formel zur Berechnung der Kreditwürdigkeit (des sogenannten Scorings) nicht offenlegt – doch jetzt gibt es die Möglichkeit, die Berechnungswege zu erfahren. 

Abgeltungssteuer: Geplante Abschaffung und die Konsequenzen 

Abgeltungssteuer: Geplante Abschaffung und die Konsequenzen 

Die neue Regierungskoalition plant die Abschaffung der Abgeltungssteuer auf Zinserträge. Statt der bisherigen 25 %-Steuerabgabe auf Zinsen, sollen Einkünfte dieser Art zukünftig wieder individuell versteuert werden – nach dem persönlichen Steuersatz. Damit geht laut einem Artikel der Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/abgeltungsteuer-die-enteignung-geht-weiter/20859240.html) die Enteignungspolitik weiter. Nach Ansicht der Wirtschaftswoche sollte die Politik sehr viel mehr für den Vermögensaufbau tun, beispielsweise mit einem Sparerfreibetrag von mindestens 5.000 Euro. Für Gutverdiener hingegen würde die neue Besteuerung beispielsweise bedeuten, dass Zinserträge mit 42 % plus Soli versteuert werden müssen. Dabei wird die ordnungspolitische Sinnhaftigkeit gar nicht in Frage gestellt, sondern nur die generelle Schröpfung von Erträgen für den Vermögensaufbau. Bis heute sind z. B. Dividendenerträge nämlich deutlich stärker mit steuerlichen Abgaben belastet als Zinserträge. Zinsen können von Unternehmen von der Steuer abgesetzt werden, Eigenkapitalkosten jedoch nicht. 

Wohntrends: Nachhaltig und barrierefrei – die Wohnkultur verändert sich

Wohntrends: Nachhaltig und barrierefrei – die Wohnkultur verändert sich

Nach einem aktuellen Artikel von cash-online werden in Zukunft einige Änderungen die Wohnkultur in Deutschland prägen. Die Gedanken der Nachhaltigkeit und der Barrierereduktion prägen mehr und mehr das Bild bei den Wohnwünschen der Immobilienkäufer und Mieter. Gesteigertes Umweltbewusstsein setzt sich zunehmend auch in anderen Bereichen durch, ebenso nun also auch in der Wohnraumgestaltung. Dabei sind Form oder Größe nicht entscheidend, sondern das ökologische Konzept, welches dahintersteht. Regenerative Energien sind bei der Gestaltung moderner Wohnkonzepte mittlerweile fester Bestandteil der Planungen – und das nicht erst seit gestern: Für solche Wohnumgebungen gibt es mittlerweile schon viele Konzepte in Deutschland, die bereits realisiert wurden. Dabei spielt oft auch die barrierefreie bzw. barrierearme Ausführung eine Rolle, weil dies von den Käufern bzw. Mietern so nachgefragt wird. Dies hat nicht nur den Grund, dass für eventuelle körperliche Einschränkungen im Alter vorgesorgt werden soll, sondern die Wohnumgebung auch generell komfortabler gestaltet werden soll, z. B. bei Familien mit Kindern. 

Abgabenlast in Deutschland ist sehr hoch

Abgabenlast in Deutschland ist sehr hoch

Viele Menschen in Deutschland werden zustimmend nicken: Die Abgabenlast in Deutschland ist im internationalen Vergleich vergleichsweise hoch. Das wurde auch schon in der Vergangenheit immer wieder mal durch entsprechende Untersuchungen bestätigt und ist daher immer wieder Thema in vielen Diskussionsrunden. Ein aktueller Bericht der Zeit nun befasst sich mit der Abgabenlast in Deutschland nach einer aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD / Organisation for Economic Co-operation and Development). Mit „Abgabenlast“ ist dabei die Belastung der Einkommensbezieher in Deutschland durch Steuern und Sozialabgaben gemeint. Geht man von einem ledigen Angestellten aus, so verliert dieser fast 50 % seines Einkommens an den Staat durch Steuer- und Sozialabgabenabzüge. Vergleicht man diesen Wert mit den übrigen 34 Mitgliedsländern der OECD, gibt es mit Belgien nur ein Land, bei dem diese Abgabenlast noch höher ist. Doch nicht nur bei den Alleinverdienern, sondern auch bei allen anderen Haushaltstypen lag die Abgabenlast in Deutschland merklich über dem Durchschnitt der anderen Mitgliedsländer der OECD. Doch woran liegt das und was kann man ggf. dagegen unternehmen?