Bargeldabschaffung: EZB treibt den Kampf gegen das Bargeld voran 

Wie in einem aktuellen Artikel von finanzen100 zu lesen nimmt der Kampf für eine Bargeldabschaffung an Fahrt auf. Hintergrund: Der Schuldenberg vieler Länder in Europa ist sehr hoch. Im Gegensatz dazu stehen viele gesparte Vermögen in ganz Europa. Einige Experten sind der Meinung, dass das Geld der Sparer in den kommenden Jahren zu einigen, recht drastischen Maßnahmen führen wird. So treibt die Europäische Zentralbank (EZB) den Kampf gegen das Bargeld weiter voran. Bei einer Abschaffung müssten Sparer dann nämlich ihre gesparten Beträge auf digitale Konten staatlich kontrollierter Banken bringen, womit der Zugriff von staatlicher Seite sichergestellt ist. International gibt es bereits sehr drastische Beispiele dafür, wie Regierungen an das Geld von Sparern gelangen – z. B. in Indien: Hier wurden quasi über Nacht die 500- und 1.000-Rupien-Banknoten abgeschafft, was viele Inder massiv belastet hat. Hierzulande drohen Kreditinstitute schon seit längerem mit Strafzinsen auf Einlagen, was gerade bei privaten Sparern derzeit aber noch kaum realisiert wird, weil diese schlicht und einfach ihre gesparten Einlagen abziehen würden. 



Eliminierung von Bargeld ist logischer Schritt für den Zugriff auf Privatvermögen


Die Entscheidung Indiens, die großen Rupien-Banknoten über Nacht wertlos zu machen, hat viele Menschen dort hart getroffen. Wer am nächsten Tag angesparte Beträge auf ein Konto zwecks Umtauschs einzahlen wollte, bekam es unter Umständen mit unbequemen Fragen vom Finanzamt zu tun. Es konnten bereits diverse Auswirkungen dieser Entscheidung auf die Wirtschaft Indiens und den Goldmarkt festgestellt werden. Das weltweite Schuldenproblem bedarf einer Lösung – da erscheinen Wege, private Vermögen an dieser Lösung zu beteiligen für viele Länder äußerst attraktiv. Die EZB befindet sich mit dem Kampf gegen das Bargeld in guter Gesellschaft: So haben die USA ihre 500-Dollar-Note bereits 1969 abgeschafft – danach hat die 100-Dollar-Note durch die Inflation ca. 85 % ihrer Kaufkraft verloren. Die EZB hat bereits zu Beginn dieses Jahres angekündigt, die Produktion von 500-Euro-Scheinen einzustellen. Doch es geht noch weiter: Neben dem langfristigen Ziel der Bargeldabschaffung müssen logischerweise auch weitere Ausweichmöglichkeiten (wie beispielsweise der Kauf physischen Goldes) bedacht werden. Einige Theorien besagen, dass die Pläne und vorhandenen Möglichkeiten zur weltweiten Besteuerung bzw. zur Konfiszierung von Werten sehr vielfältig sind. Hierunter fällt auch das Thema Klimawandel. Der Klimawandel ist nicht national begrenzt und stellt daher eine ideale Plattform für weltweite Abgaben- bzw. Steuerpläne dar. Es gibt Fachleute mit der Meinung, dass hier ein globaler Plan zur Weltinflation und zur weltweiten Besteuerung geplant ist – mit dem IWF (Internationalen Währungsfonds) als globaler Zentralbank.

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