Wirtschaft

Nach Gerichtsurteil: Änderungen beim Resturlaub 

Nach Gerichtsurteil: Änderungen beim Resturlaub 

Ein Artikel der Wirtschaftswoche beschäftigt sich mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 6.November zum Thema Resturlaub von Arbeitnehmern, worin richtungsweisende Entscheidungen mit möglicherweise nachhaltigen Folgen für einige Arbeitgeber getroffen wurden. Für den Arbeitnehmer selbst ändert sich dabei kaum etwas, denn was bisher schon als üblich galt, wird in der Hauptsache auch so bleiben. Anders jedoch auf der Seite der Arbeitgeber – so muss dieser den Arbeitnehmer ab sofort in aller Deutlichkeit auffordern, noch nicht genommenen Resturlaub zu nehmen, damit dieser verfallen kann. Für die Übertragung von Resturlaub ins Folgejahr gilt, dass es in vielen Fällen möglich ist, verbliebenen Resturlaub auf das erste Quartal des neuen Jahres zu übertragen. Dies gilt zwar als Ausnahme zur Rechtsprechung durch das Bundesurlaubsgesetz, ist aber auch heute schon in vielen Fällen gängige Praxis. Wer als Arbeitnehmer sicher sein möchte, dass sein Urlaub ins Folgejahr übertragbar ist, sollte sich vom Arbeitgeber eine schriftliche Bestätigung geben lassen. 

Splittingmodell: Welche Steuervorteile haben Ehepaare? 

Splittingmodell: Welche Steuervorteile haben Ehepaare? 

Das Handelsblatt beleuchtet in einem kürzlich erschienen Artikel die möglichen Steuervorteile für Verheiratete. Das sogenannte Splittingverfahren für Eheleute ermöglicht dabei insbesondere bei Partnern mit deutlich unterschiedlichen Einkommenshöhen, von Steuervorteilen zu profitieren. Die Berechnung für diese gemeinsam zu versteuernden Einkommen funktioniert auf folgende Weise: Das Einkommen der beiden Partner wird zuerst addiert und auf die Hälfte dieses Betrages wird der Steuersatz angewendet. Das steuerliche Ergebnis daraus wird dann verdoppelt, was die final zu entrichtende Einkommensteuer ergibt – diese Berechnung ermöglicht oft die Einsparung eines merklichen Betrages im Vergleich zu einer getrennten Steuerveranlagung. Dabei kann die gemeinsame Veranlagung für alle Paare gewählt werden, die bis zum 31.12. des betreffenden Jahres standesamtlich geheiratet haben. Tipp: Auch bei getrennt lebenden Ehepaaren gibt es die Möglichkeit einer gemeinsamen Veranlagung, sofern ein ernst gemeinter Versöhnungsversuch stattgefunden hat. 

Sonderausgaben: Prämien von der Krankversicherung senken Steuerbonus 

Sonderausgaben: Prämien von der Krankversicherung senken Steuerbonus 

Wie das Handelsblatt berichtet, sollte man die Möglichkeit einer Prämienzahlung durch die Krankenversicherung durchaus von mehreren Seiten betrachten. Wer beispielsweise einen Selbstbehalt vereinbart oder Rechnungen selbst zahlt, kann von seiner Krankenversicherung Vergünstigungen oder auch eine Prämie erhalten. So etwas klingt zunächst einmal sehr verlockend, jedoch sollte man dies erst einmal in Ruhe überdenken. Je nach Angebot der Versicherung, können nämlich steuerliche Nachteile zum Tragen kommen. Dabei muss jedoch nicht unbedingt zwischen privaten und gesetzlichen Kassen unterschieden werden, sondern eher nach der erhaltenen Leistung, also ob der Versicherte beispielsweise eine Prämienzahlung, eine Beitragsrückerstattung oder einen Bonus für die Teilnahme an bestimmten Leistungsangeboten erhalten hat. Gut, wer sich informiert hat und somit weiß, wie die Finanzbehörden diese Sachverhalte einordnen. 

OWF Wirtschaftsforum (OWF) 2018 – Die ostdeutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb -

OWF Wirtschaftsforum (OWF) 2018 – Die ostdeutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb -

Am 8. und 9. November 2018 fand in Bad Saarow das Ostdeutsche Wirtschaftsforum 2018 unter dem Leitthema „In bewegten Zeiten – die ostdeutsche Wirtschaft im globalen Wettbewerb“ statt. Bei diesem jährlichen, 2-tägigen Spitzentreffen der Wirtschaft wurde mit hochkarätigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik über die Ausblicke der ostdeutschen Wirtschaft referiert und diskutiert. Das Treffen ist bei vielen auch unter dem Namen „Davos des Ostens“ bekannt. So überraschte die Liste der hochrangigen Gäste aus der Politik nicht. Darunter der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), der Senator für Finanzen des Landes Berlin, Dr. Matthias Kollatz, der Ministerpräsident des Landes Sachsen Anhalt Dr. Reiner Haseloff, Wolfgang Tiefensee – Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, der Minister für Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Armin Willungmann sowie der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Reint E. Gropp. Aber auch eine Reihe von namhaften Vertretern der Wirtschaft standen auf der Gästeliste. So folgten auch Dr. Alexander Montebaur – Vorstand E.DIS AG, Tillmann Stenger – Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Christoph Meinel – Dekan der Digital-Engeneering Fakultät der Universität Potsdam und CEO des Hasso-Plattner-Instituts, Frank Hansen – Head of Center of Competence Urban Mobility BMW Group sowie auch Dipl. Immobilienökonom Andreas Schrobback – CEO der AS Unternehmensgruppe Holding gern der Einladung von Veranstalter Frank Nehring, Sprecher und Initiator des OWF und Herausgeber des Magazins WIRTSCHAFT+MARKT.  

Neuregelung der Grundsteuer: Kostenexplosion möglich 

Neuregelung der Grundsteuer: Kostenexplosion möglich 

Cash-online beschäftigt sich in einem vor kurzem veröffentlichten Artikel mit den möglichen Auswirkungen der Grundsteuer-Neuregelung. Diese wird notwendig, weil ein Urteil des Bundesgerichtshofes die Verfassungswidrigkeit der bisherigen Berechnung aufgrund veralteter Einheitswerte festgestellt hat. 
Für eine Neuregelung sind mehrere Berechnungsvarianten möglich - der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) sowie der Eigentümerverband Haus & Grund sprechen sich dabei für eine flächenabhängige und dabei marktunabhängige Berechnung aus. Dies nicht nur deshalb, weil dieses Modell vergleichsweise rasch umsetzbar wäre, sondern auch weil hier voraussichtlich weniger Streitfälle zu erwarten seien als beim ebenso oft diskutierten Kostenwertverfahren. Bei der Kostenwertermittlung, welche vom Bundesrat eingebracht wurde, veranschlagen Experten eine sehr lange Zeit (ca. 10 Jahre), bis es realistisch umsetzbar wäre. Kritiker bemängeln beim Kostenwertverfahren, dass es kein wirklich eindeutiges Bewertungsziel verfolge.