Wirtschaft

Schufa Bewertungsformel – wie kann man die Intransparenz knacken?

Schufa Bewertungsformel – wie kann man die Intransparenz knacken?

Die Schufa Holding AG (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist wohl eine der bekanntesten Wirtschaftsauskunfteien in Deutschland. Zu dem Wiesbadener Unternehmen gibt es viele Berührungspunkte von privaten und auch unternehmerischen Haushalten. Egal ob Mietvertrag, Bankkredit oder Mobiltelefon – die Schufa entscheidet stets mit, da sie die Kreditwürdigkeit bewertet und so den anbietenden Unternehmen eine wichtige Entscheidungsgrundlage liefert. Allerdings gibt es Kritik daran, dass die Schufa die Formel zur Berechnung der Kreditwürdigkeit (des sogenannten Scorings) nicht offenlegt – doch jetzt gibt es die Möglichkeit, die Berechnungswege zu erfahren. 

Abgeltungssteuer: Geplante Abschaffung und die Konsequenzen 

Abgeltungssteuer: Geplante Abschaffung und die Konsequenzen 

Die neue Regierungskoalition plant die Abschaffung der Abgeltungssteuer auf Zinserträge. Statt der bisherigen 25 %-Steuerabgabe auf Zinsen, sollen Einkünfte dieser Art zukünftig wieder individuell versteuert werden – nach dem persönlichen Steuersatz. Damit geht laut einem Artikel der Wirtschaftswoche (http://www.wiwo.de/my/finanzen/boerse/abgeltungsteuer-die-enteignung-geht-weiter/20859240.html) die Enteignungspolitik weiter. Nach Ansicht der Wirtschaftswoche sollte die Politik sehr viel mehr für den Vermögensaufbau tun, beispielsweise mit einem Sparerfreibetrag von mindestens 5.000 Euro. Für Gutverdiener hingegen würde die neue Besteuerung beispielsweise bedeuten, dass Zinserträge mit 42 % plus Soli versteuert werden müssen. Dabei wird die ordnungspolitische Sinnhaftigkeit gar nicht in Frage gestellt, sondern nur die generelle Schröpfung von Erträgen für den Vermögensaufbau. Bis heute sind z. B. Dividendenerträge nämlich deutlich stärker mit steuerlichen Abgaben belastet als Zinserträge. Zinsen können von Unternehmen von der Steuer abgesetzt werden, Eigenkapitalkosten jedoch nicht. 

Abgabenlast in Deutschland ist sehr hoch

Abgabenlast in Deutschland ist sehr hoch

Viele Menschen in Deutschland werden zustimmend nicken: Die Abgabenlast in Deutschland ist im internationalen Vergleich vergleichsweise hoch. Das wurde auch schon in der Vergangenheit immer wieder mal durch entsprechende Untersuchungen bestätigt und ist daher immer wieder Thema in vielen Diskussionsrunden. Ein aktueller Bericht der Zeit nun befasst sich mit der Abgabenlast in Deutschland nach einer aktuellen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD / Organisation for Economic Co-operation and Development). Mit „Abgabenlast“ ist dabei die Belastung der Einkommensbezieher in Deutschland durch Steuern und Sozialabgaben gemeint. Geht man von einem ledigen Angestellten aus, so verliert dieser fast 50 % seines Einkommens an den Staat durch Steuer- und Sozialabgabenabzüge. Vergleicht man diesen Wert mit den übrigen 34 Mitgliedsländern der OECD, gibt es mit Belgien nur ein Land, bei dem diese Abgabenlast noch höher ist. Doch nicht nur bei den Alleinverdienern, sondern auch bei allen anderen Haushaltstypen lag die Abgabenlast in Deutschland merklich über dem Durchschnitt der anderen Mitgliedsländer der OECD. Doch woran liegt das und was kann man ggf. dagegen unternehmen?

Gebühren für das Geldabheben: Nach Sparkasse folgen weitere Geldinstitute

Gebühren für das Geldabheben: Nach Sparkasse folgen weitere Geldinstitute

Wie in einem focus-Artikel zu lesen folgen dem Gebührenverlangen einiger Sparkassen für das Abheben von Geld nun auch einige Genossenschaftsbanken (Volks- und Raiffeisenbanken) nach. Immer mehr Institute nehmen den Meldungen zufolge nun Gebühren, wenn Kunden Bargeld von ihrem eigenen Konto abheben möchten. Dabei sind die Konditionen unterschiedlich: Mal sind es 40 Cent – es kann aber auch 1 Euro sein. Einige räumen den Kunden ein bestimmtes monatliches Limit an Freiabhebungen ein, andere verlangen eine Gebühr ab der ersten Abhebung. Daneben gibt es mittlerweile Kontomodelle, bei denen zwar die Bargeldabhebungen frei sind, doch eine generelle monatliche Gebühr fällig wird (Beispiel: Das „VR-Giro Comfort Privat“ der Volksbank Lahr) – hier zahlt der Kunde 7,95 Euro im Monat für das Konto. 

Bargeldabschaffung: EZB treibt den Kampf gegen das Bargeld voran 

Bargeldabschaffung: EZB treibt den Kampf gegen das Bargeld voran 

Wie in einem aktuellen Artikel von finanzen100 zu lesen nimmt der Kampf für eine Bargeldabschaffung an Fahrt auf. Hintergrund: Der Schuldenberg vieler Länder in Europa ist sehr hoch. Im Gegensatz dazu stehen viele gesparte Vermögen in ganz Europa. Einige Experten sind der Meinung, dass das Geld der Sparer in den kommenden Jahren zu einigen, recht drastischen Maßnahmen führen wird. So treibt die Europäische Zentralbank (EZB) den Kampf gegen das Bargeld weiter voran. Bei einer Abschaffung müssten Sparer dann nämlich ihre gesparten Beträge auf digitale Konten staatlich kontrollierter Banken bringen, womit der Zugriff von staatlicher Seite sichergestellt ist. International gibt es bereits sehr drastische Beispiele dafür, wie Regierungen an das Geld von Sparern gelangen – z. B. in Indien: Hier wurden quasi über Nacht die 500- und 1.000-Rupien-Banknoten abgeschafft, was viele Inder massiv belastet hat. Hierzulande drohen Kreditinstitute schon seit längerem mit Strafzinsen auf Einlagen, was gerade bei privaten Sparern derzeit aber noch kaum realisiert wird, weil diese schlicht und einfach ihre gesparten Einlagen abziehen würden.